Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine direkten Angaben zum Zusammenhang zwischen HLA-DQ2 und Sport. HLA-DQ2 ist ein genetischer Marker, der stark mit Zöliakie assoziiert ist – einer Autoimmunerkrankung, die durch Gluten ausgelöst wird. Bei unerkannter oder unbehandelter Zöliakie können Symptome wie Müdigkeit, Nährstoffmängel (z. B. Eisen, Vitamin B12) und Leistungseinbußen auftreten, die die sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können. Es gibt jedoch keine spezifischen Studien, die einen direkten Effekt von HLA-DQ2 auf die Sportleistung bei gesunden Trägern ohne Zöliakie belegen. Die Evidenz ist daher als „unclear“ einzustufen. Ein Gentest auf HLA-DQ2 allein ist kein Sportleistungsmarker; er kann im Rahmen einer Zöliakie-Diagnostik sinnvoll sein. Bei Sportlern mit unklaren gastrointestinalen Beschwerden oder Leistungsabfall kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein. Die Grenzen der Aussagekraft eines einzelnen genetischen Markers sollten beachtet werden.
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