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Worauf achten bei HLA-DQ2 und Sport?

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Worauf achten bei HLA-DQ2 und Sport?

HLA-DQ2 ist der Hauptrisikofaktor für Zöliakie, eine Autoimmunerkrankung, die durch Gluten ausgelöst wird. Bei Sportlern kann eine unerkannte Zöliakie zu Leistungseinbußen, chronischer Müdigkeit, Eisenmangelanämie und verzögerter Regeneration führen. Allerdings entwickelt nur ein Teil der HLA-DQ2-Träger tatsächlich Zöliakie – die Penetranz ist moderat. Ein Gentest allein reicht nicht für eine Diagnose; bei Symptomen wie Blähungen, Durchfall oder unklaren Leistungsabfällen sollte eine serologische Diagnostik (tTG-IgA) und ggf. Dünndarmbiopsie erfolgen. Für asymptomatische Träger gibt es keine Evidenz, dass eine glutenfreie Ernährung Vorteile bringt. Im Sportkontext ist eine ausreichende Nährstoffversorgung (Eisen, Vitamin B12, Kalzium) entscheidend, da Zöliakie die Resorption beeinträchtigen kann. Bei gesicherter Zöliakie ist strikte Glutenfreiheit nötig, um langfristige Komplikationen zu vermeiden. Die Evidenz für den Zusammenhang HLA-DQ2 – Zöliakie ist stark (human-strong), aber der Einfluss auf die sportliche Leistung ist indirekt und individuell.

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