TSH-Werte (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) sind ein etablierter Biomarker zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion. Der Referenzbereich liegt typischerweise zwischen 0,4 und 4,0 mU/l, kann aber je nach Labor, Alter und Ethnie variieren. Evidenzbasiert ist die TSH-Messung als Screening auf Schilddrüsenstörungen (Hypo-/Hyperthyreose). Allerdings: Einzelwerte ohne klinischen Kontext sind nicht diagnostisch. MyBody-X-Tests sind lifestyle-orientiert und ersetzen keine ärztliche Diagnose. Die deutsche GenDG verbietet direkte genetische Diagnostik für medizinische Zwecke. Bei auffälligen Werten oder Symptomen ist ein Arztbesuch unerlässlich. Die Evidenz für TSH-Referenzbereiche ist stark (human-strong), aber die Interpretation durch Laien birgt Risiken.
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