Die Frage nach der Rolle des FTO-Gens für die Haut ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. FTO (Fat Mass and Obesity Associated) ist vor allem für seine Assoziation mit Adipositas und BMI bekannt. Über indirekte Mechanismen könnte FTO die Haut beeinflussen: Adipositas-bedingte Entzündungen und veränderte Adipokin-Spiegel (z. B. Leptin, Adiponektin) können Hauterkrankungen wie Psoriasis, Akne oder Hautalterung modulieren. Einige GWAS-Studien fanden schwache Assoziationen zwischen FTO-Varianten und Psoriasis oder Melanom, jedoch sind die Effekte klein und oft durch den BMI vermittelt. Direkte funktionelle Studien zur FTO-Expression in Hautzellen (Keratinozyten, Fibroblasten) sind rar. Derzeit gibt es keine ausreichende Evidenz, um aus FTO-Genotypen klinische Empfehlungen für die Hautgesundheit abzuleiten. Die MyBody-X-Tests umfassen FTO nicht im Haut-Kontext. Für Hautfragen sind etablierte Faktoren wie UV-Schutz, Hauttyp (MC1R), Entzündungsmarker und Lebensstil relevanter. Ein DNA-Test allein kann keine Hautdiagnose oder -prognose stellen.
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