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Evidenz-Check: MY FOODBOOK im Kontext von Stress

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Evidenz-Check: MY FOODBOOK im Kontext von Stress

Die Evidenz für „MY FOOD BOOK“ im Kontext von Stress ist schwach. Es gibt keine veröffentlichten Studien, die belegen, dass ein solches personalisiertes Ernährungstagebuch oder -konzept Stress messbar reduziert. Die zugrunde liegende Idee – Ernährung beeinflusst das Stresserleben über Nährstoffe, Darm-Hirn-Achse und Kortisolregulation – ist physiologisch plausibel, aber der spezifische Nutzen eines „Food Books“ bleibt unbelegt. Die meisten verfügbaren Produkte dieser Art stützen sich auf allgemeine Ernährungsempfehlungen (z. B. mehr Magnesium, B-Vitamine, Omega-3) und nicht auf individuelle Biomarker oder validierte Algorithmen. Ohne randomisierte kontrollierte Studien oder systematische Reviews ist der Mehrwert gegenüber einem einfachen Ernährungstagebuch oder allgemeiner Stressberatung nicht nachgewiesen. Verbraucher sollten solche Angebote als motivierendes Werkzeug, nicht als evidenzbasierte Therapie betrachten. Caveat: Stress ist multifaktoriell; ein Food Book kann keine psychologische oder medizinische Behandlung ersetzen.

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