Die Behauptung, dass VKORC1-Genvarianten den Blutzucker direkt beeinflussen, ist wissenschaftlich nicht belegt. VKORC1 kodiert für die Vitamin-K-Epoxid-Reduktase und ist vor allem für die Dosierung von Gerinnungshemmern (Warfarin) relevant. Einige Studien haben schwache Assoziationen zwischen VKORC1-Polymorphismen und Insulinresistenz oder Typ-2-Diabetes untersucht, aber die Ergebnisse sind inkonsistent und nicht reproduziert. Die Effektgrößen sind minimal, und es gibt keine klinisch nutzbare Vorhersagekraft. MyBody-X-Tests können solche Varianten anzeigen, aber die Interpretation als „Blutzucker-Gen“ ist irreführend. Blutzucker wird primär durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und andere Gene (z. B. TCF7L2) beeinflusst. Fazit: VKORC1 und Blutzucker sind kein etabliertes Paar. Verlassen Sie sich nicht auf dieses Gen für Stoffwechselentscheidungen.
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