Die CLOCK-Genvariante beeinflusst den zirkadianen Rhythmus, der wiederum Schlaf, Hormonhaushalt und möglicherweise Wechseljahresbeschwerden moduliert. Einige Studien deuten auf Zusammenhänge zwischen Clock-Gen-Polymorphismen und Hitzewallungen oder Schlafstörungen in den Wechseljahren hin, jedoch ist die Evidenzlage schwach und nicht klinisch handlungsrelevant. Ein Gentest kann keine Menopause-Diagnose stellen oder eine personalisierte Therapie ableiten. Lebensstilfaktoren (Lichtexposition, Schlafhygiene, Stressmanagement) haben einen weitaus größeren Einfluss. Die Aussagekraft solcher Tests ist begrenzt; sie liefern lediglich Hinweise, keine Handlungsanweisungen. Konsultieren Sie bei Menopausebeschwerden einen Gynäkologen oder Endokrinologen.
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