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Worauf achten bei Folsäure und menopause?

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Worauf achten bei Folsäure und menopause?

Bei Folsäure in den Wechseljahren ist vor allem der Zusammenhang mit Homocystein und MTHFR-Genvarianten relevant. Ein erhöhter Homocysteinspiegel gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die nach der Menopause häufiger auftreten. Folsäure (synthetisch) senkt Homocystein, aber ob dies klinisch das Risiko reduziert, ist nicht durch große randomisierte Studien belegt. Zudem kann eine hohe Dosis (>1 mg/Tag) einen Vitamin-B12-Mangel maskieren, der bei älteren Frauen ohnehin häufiger vorkommt. Die Einnahme sollte daher nur nach Bestimmung von Homocystein, B12 und ggf. MTHFR-Status erfolgen. MyBody-X-DNA-Tests analysieren MTHFR-Varianten, aber die Evidenz für eine personalisierte Supplementierung ist moderat: Die Effekte sind klein, und die meisten Empfehlungen basieren auf Assoziationsstudien, nicht auf klinischen Endpunkten. Für Frauen mit nachgewiesenem Mangel oder erhöhtem Homocystein kann eine Supplementierung sinnvoll sein, jedoch nicht als pauschale Prävention. Achten Sie auf die Tagesdosis: Die empfohlene Zufuhr liegt bei 300 µg/Tag, in der Menopause oft 400–600 µg. Höhere Dosen nur nach ärztlicher Absprache. Natürliche Folate aus der Nahrung (Blattgemüse, Hülsenfrüchte) sind sicherer und liefern zusätzliche Nährstoffe.

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