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Zöliakie Test: gibt es Risiken?

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Zöliakie Test: gibt es Risiken?

Zöliakie-Tests (serologisch auf Antikörper wie tTG-IgA, genetisch auf HLA-DQ2/DQ8) sind minimalinvasiv und risikoarm. Bei der Blutabnahme können leichte Hämatome oder selten Infektionen auftreten. Genetische Tests (z. B. auf HLA-DQ2.5) erfordern keine spezielle Vorbereitung, liefern aber keine Diagnose – nur eine Risikoeinschätzung. Ein positiver Gentest bedeutet nicht zwingend, dass Zöliakie vorliegt; viele Gesunde tragen die Risikoallele. Umgekehrt schließt ein negativer Gentest die Erkrankung nahezu aus. Die größte Gefahr ist eine falsche Interpretation: Wer sich aufgrund eines positiven Gentests selbst glutenfrei ernährt, ohne vorher eine Dünndarmbiopsie durchführen zu lassen, riskiert eine unklare Diagnose. Zudem können serologische Tests (tTG-IgA) bei IgA-Mangel falsch negativ sein. Daher sollte ein Zöliakie-Test immer ärztlich begleitet werden. MyBody-X bietet keinen Zöliakie-Diagnostik an; die hier erwähnten DNA-Tests (z. B. HLA) sind nicht diagnostisch, sondern dienen der Risikobewertung. Evidenz: klinische Praxis, Leitlinien. Quellen: Leitlinie Zöliakie DGVS, ESPGHAN 2020.

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