Der Omega-3-Index misst den Anteil von Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutkörperchen und gilt als Marker für die langfristige Omega-3-Versorgung. Studien deuten auf einen Zusammenhang mit der Schlafqualität hin: Höhere Omega-3-Spiegel, insbesondere DHA, werden mit einer verbesserten Schlafeffizienz, längerer Schlafdauer und weniger nächtlichen Aufwachereignissen assoziiert. Mechanismen umfassen die Regulation von Melatonin, die Reduktion entzündlicher Zytokine (z. B. IL‑6) und die Modulation von Neurotransmittern wie Serotonin. Allerdings ist die Evidenzlage moderat – viele Studien sind beobachtend oder klein. Ein optimaler Omega-3-Index (≥8%) könnte den Schlaf fördern, ersetzt aber keine Schlafhygiene oder medizinische Abklärung bei Schlafstörungen. Cave: Hohe Dosen Omega-3 können die Blutgerinnung beeinflussen; bei Schlafmitteln oder Blutverdünnern ist Vorsicht geboten. Der Test liefert einen Richtwert, keine Diagnose.
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