Reis ist von Natur aus glutenfrei, da er kein Weizen, Roggen oder Gerste enthält. Dennoch kann Gluten in Reis gelangen, hauptsächlich durch Kreuzkontamination während des Anbaus, der Ernte, des Transports oder der Verarbeitung – etwa wenn Reis in Anlagen gemahlen oder verpackt wird, die auch glutenhaltige Getreide verarbeiten. Auch bei Reisprodukten wie Reisflocken, Reisbrot oder Reisnudeln kann Gluten zugesetzt sein (z. B. Weizenmehl als Bindemittel). Ursachen sind also entweder unbeabsichtigte Kontamination oder bewusste Beimischung. Bei einer vermeintlichen Reisunverträglichkeit sollte man bedenken, dass andere Inhaltsstoffe wie Arsen, Lektine oder bestimmte Proteine (z. B. Orzenin) Symptome auslösen können – nicht Gluten. Für Menschen mit Zöliakie oder Glutensensitivität ist zertifizierter glutenfreier Reis sicher. Die Evidenz ist stark: Reis enthält kein Gluten, Kontamination ist die einzige relevante Ursache.
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