Ein Schlaflabor (Polysomnographie) ist sinnvoll bei klinischem Verdacht auf Schlafapnoe (z. B. lautes Schnarchen mit Atemaussetzern, Tagesmüdigkeit), Narkolepsie, Restless-Legs-Syndrom oder unklaren Schlafstörungen mit Folgen für die Gesundheit. Auch zur Therapiekontrolle bei CPAP-Beatmung wird es eingesetzt. Die Evidenz ist stark (Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin). Ein reiner DNA-Test, wie ihn MyBody-X anbietet, kann eine Schlaflaboruntersuchung nicht ersetzen – er liefert keine Atem- oder Hirnstrommessungen. Wer nur gelegentlich schlecht schläft, profitiert meist von Schlafhygiene. Ein Schlaflabor ist erst bei anhaltenden, belastenden Symptomen oder Risikofaktoren (Übergewicht, Bluthochdruck) indiziert. Vorsicht vor Selbsttests: Viele Wearables überschätzen Schlafqualität. Die Entscheidung sollte ein Arzt treffen.
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