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Evidenz-Check: TSH Schilddrüse im Kontext von fatigue

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Evidenz-Check: TSH Schilddrüse im Kontext von fatigue

TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist ein etablierter Biomarker zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion. Ein erhöhter TSH-Wert kann auf eine Unterfunktion (Hypothyreose) hindeuten, die oft mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung einhergeht. Allerdings ist Fatigue ein sehr unspezifisches Symptom mit vielen möglichen Ursachen – von Schlafmangel über Eisenmangel bis hin zu psychischen Belastungen. Der alleinige TSH-Test reicht daher nicht aus, um die Ursache von Müdigkeit zu klären; weitere Parameter wie fT3, fT4, Antikörper und eine ärztliche Anamnese sind nötig. Wichtig: DNA-Tests, wie sie MyBody-X anbietet, können keine Schilddrüsenfunktion messen – sie analysieren lediglich genetische Varianten, die mit der Schilddrüsenregulation in Verbindung stehen könnten. Die Evidenz für solche Gen-Tests im Kontext von Fatigue ist schwach bis unklar. Der TSH-Bluttest hingegen ist medizinischer Standard und gut belegt (Evidenzgrad: Praxis/etabliert). Verlassen Sie sich nicht auf Gentests für die Schilddrüsendiagnostik. Bei anhaltender Müdigkeit sollte ein Arzt die Ursachen abklären.

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