Was steht hinter dem Thema welche allergien gibt es?
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TIKKI Wissensantwort
Die Frage nach den verschiedenen Allergietypen ist medizinisch komplex. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Inhalationsallergien (z. B. Pollen, Hausstaubmilben), Nahrungsmittelallergien (z. B. Erdnuss, Kuhmilch), Insektengiftallergien, Kontaktallergien (z. B. Nickel) und Arzneimittelallergien. Die zugrundeliegenden Mechanismen sind immunologisch: Bei einer echten Allergie bildet das Immunsystem IgE-Antikörper gegen eigentlich harmlose Substanzen. Der konkrete Ablauf – Sensibilisierung, Auslösung, Symptome – ist gut erforscht. Allerdings: Die meisten kommerziellen DNA-Tests, die „Allergierisiken“ versprechen, basieren auf einzelnen Genvarianten (z. B. im HLA-Bereich oder bei IL-13). Die Evidenz dafür ist schwach bis moderat. Ein Gentest kann keine Allergie diagnostizieren oder vorhersagen; dafür sind klinische Tests (Pricktest, IgE-Bestimmung, Provokation) nötig. Auch Mikrobiom-Tests, die eine „Darm-Haut-Achse“ bei Allergien bewerben, sind wissenschaftlich noch nicht ausreichend belegt. Die beste Strategie: Symptome ärztlich abklären lassen, nicht auf Gentests oder Stuhlanalysen allein vertrauen.
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