„Hb“ steht für Hämoglobin, ein eisenhaltiges Protein in den roten Blutkörperchen, das Sauerstoff von der Lunge zu den Geweben transportiert und Kohlendioxid zurück zur Lunge bringt. In Blutuntersuchungen ist der Hb-Wert ein zentraler Parameter zur Diagnose und Überwachung von Anämie (Blutarmut) und anderen Bluterkrankungen. Normbereiche variieren je nach Geschlecht und Alter (z. B. Frauen: 12–16 g/dl, Männer: 13,5–17 g/dl). Ein zu niedriger Hb kann auf Eisenmangel, Blutverlust oder chronische Erkrankungen hinweisen; ein zu hoher Hb kann auf Dehydrierung oder Polyzythämie deuten. In Verbrauchertests wie dem Hormon & VitalCheck für Frauen wird Hb oft als Teil des Blutbilds gemessen, um einen allgemeinen Gesundheitsstatus zu erfassen. Wichtig: Ein einzelner Hb-Wert allein ist nicht ausreichend für eine Diagnose; er sollte immer im Kontext weiterer Parameter und ärztlicher Bewertung interpretiert werden. Die Evidenz für die klinische Relevanz von Hb ist sehr stark (human-strong).
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