CRP (C-reaktives Protein) ist ein etablierter Entzündungsmarker, der im Sportkontext zur Überwachung von Regeneration, Übertraining und Infektionen genutzt wird. Ein moderater Anstieg nach intensivem Training ist physiologisch und zeigt die normale Immunantwort an. Dauerhaft erhöhte Werte können jedoch auf Übertraining oder eine zugrunde liegende Entzündung hindeuten. Die Aussagekraft ist begrenzt, da CRP unspezifisch ist und durch viele Faktoren beeinflusst wird. Für den Freizeitsportler ist ein routinemäßiges CRP-Monitoring meist nicht sinnvoll, es sei denn, es besteht ein spezifischer Verdacht. Bei Leistungssportlern kann es als Teil eines umfassenden Regenerationsmonitorings dienen, jedoch nie isoliert betrachtet werden. Die Evidenz basiert auf klinischer Praxis und Beobachtungsstudien, nicht auf randomisierten kontrollierten Studien. Caveat: Einzelne Messungen sind wenig aussagekräftig; Verlaufskontrollen und ärztliche Interpretation sind essenziell.
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