Bei Leaky-Gut-Tests (z.B. Zonulin, LPS-Antikörper) ist Vorsicht geboten: Die wissenschaftliche Validität ist umstritten, viele Tests sind nicht standardisiert und zeigen oft falsch positive Ergebnisse. Ein positiver Test allein rechtfertigt keine spezifische Therapie. Für Schlafprobleme sind objektive Messungen (z.B. Aktigraphie, Schlaftagebuch) aussagekräftiger als DNA-basierte Tests. Genetische Varianten wie CLOCK oder PER3 haben nur kleine Effekte und sind nicht diagnostisch. Kombiniert man beides, sollte der Fokus auf Lebensstilfaktoren liegen: Ernährung, Stress, Schlafhygiene. Ein Leaky-Gut-Test ersetzt keine ärztliche Abklärung bei chronischen Schlafstörungen. Evidenz: human-moderate (für Leaky-Gut-Tests eher mechanistisch, für Schlafgenetik schwach).
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