Ein Nährstoffcheck kann bei Schlafproblemen Hinweise geben, ist aber kein diagnostisches Werkzeug. Einige Mikronährstoffe wie Magnesium, Vitamin D, B-Vitamine und Eisen sind mit Schlafqualität assoziiert. Ein Bluttest zeigt mögliche Defizite, die indirekt den Schlaf beeinträchtigen können. Allerdings ist die Evidenzlage heterogen: Während ein Vitamin-D-Mangel mit Schlafstörungen in Verbindung gebracht wird (human-observational), fehlen für viele andere Nährstoffe randomisierte kontrollierte Studien, die einen kausalen Effekt auf den Schlaf belegen. Zudem können Schlafprobleme viele Ursachen haben (Stress, Schlafapnoe, psychische Faktoren), die ein Nährstoffcheck nicht erfasst. Ein solcher Test ist daher als ergänzende Maßnahme sinnvoll, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung. Die Ergebnisse sollten mit einem Arzt besprochen werden, bevor Supplemente eingenommen werden. Evidenz: human-moderate (für einige Nährstoffe), aber nicht ausreichend für eine generelle Empfehlung.
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