wo macht man einen allergietest — welche Ursachen gibt es?
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TIKKI Wissensantwort
Allergietests werden in der Regel von Fachärzten (Allergologen, Dermatologen, HNO-Ärzten) oder in spezialisierten Laboren durchgeführt. Die häufigsten Verfahren sind der Pricktest (Hauttest), der IgE-Bluttest (RAST/CAP) und der Epikutantest (Pflastertest) bei Kontaktallergien. Ursachen sind vielfältig: Pollen (Heuschnupfen), Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze, Nahrungsmittel (z. B. Nüsse, Milch, Ei), Insektengifte, Medikamente oder Latex. Genetische Faktoren spielen eine Rolle, aber die meisten Allergien entstehen durch Umweltkontakt und Sensibilisierung. Consumer-DNA-Tests (z. B. MyBody-X) können einzelne Genvarianten (z. B. IL6, TAS2R) anzeigen, die mit Entzündungsneigung oder Geschmack assoziiert sind, aber sie ersetzen keine klinische Allergiediagnostik. Die Evidenz für solche Gentests ist schwach (mechanistisch, nicht diagnostisch). Ein positiver IgE-Bluttest oder Pricktest bestätigt eine Sensibilisierung, nicht zwingend eine klinische Allergie. Die Diagnose erfordert immer die Korrelation mit Symptomen und ggf. Provokationstests. Sicherheitshinweis: Bei Verdacht auf schwere Allergien (Anaphylaxie) sollte die Testung nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
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