Die Frage nach Nährstoffmangel als Ursache von Haarausfall ist häufig, aber die wissenschaftliche Evidenz ist differenziert. In den bereitgestellten Kontexten gibt es keine spezifischen Informationen zu Haarausfall. Allgemein gilt: Ein Mangel an Eisen, Zink, Vitamin D, B-Vitaminen (insbesondere Biotin) oder essenziellen Fettsäuren kann zu Haarausfall beitragen, jedoch sind die Effekte meist moderat und treten vor allem bei bereits bestehendem Mangel auf. Viele kommerzielle Tests bewerben „Haar-Vitamine“ ohne ausreichende Belege. Die Studienlage zeigt, dass eine Supplementierung bei nachgewiesenem Mangel sinnvoll ist, aber bei normalen Spiegeln kaum Vorteile bringt. Genetische Faktoren (z. B. Androgenetische Alopezie) spielen oft eine größere Rolle. Daher ist eine ärztliche Abklärung (Blutbild, Ferritin, Vitamin D, TSH) vor Supplementierung ratsam. Die Evidenz ist insgesamt gemischt: Es gibt mechanistische und einige klinische Studien, aber viele Behauptungen sind marketinggetrieben.
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