Der TSH-Test (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist der primäre Screening-Parameter für die Schilddrüsenfunktion. Er misst, wie viel TSH die Hypophyse ausschüttet, um die Schilddrüse zur Produktion von T3 und T4 anzuregen. Ein erhöhter TSH deutet auf eine Unterfunktion (Hypothyreose) hin, ein erniedrigter auf eine Überfunktion (Hyperthyreose). Im Gegensatz dazu messen fT3- und fT4-Tests direkt die freien Schilddrüsenhormone im Blut. Sie werden eingesetzt, wenn der TSH-Wert auffällig ist oder um eine subklinische Störung zu bestätigen. Schilddrüsenantikörper (TPO-AK, Tg-AK, TRAK) helfen, die Ursache zu klären, z. B. Hashimoto oder Morbus Basedow. Ein alleiniger TSH-Test reicht oft für das Screening, aber für eine vollständige Diagnostik sind die anderen Tests notwendig. Manche Anbieter kombinieren sie in einem „Schilddrüsen-Panel“. Die Interpretation sollte immer ärztlich erfolgen, da TSH auch durch Tageszeit, Medikamente oder nicht-schilddrüsenbedingte Erkrankungen beeinflusst wird.
Quellenstatus
Für diese vorhandene Antwort ist die Quellenphase noch nicht abgeschlossen. Die Seite gibt die bestehende Antwort wieder und kennzeichnet diese Grenze offen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-c3bcc3c91be645a7a857f756