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Worauf achten bei MY FOODBOOK und Sport?

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Worauf achten bei MY FOODBOOK und Sport?

Bei der Kombination von MY FOODBOOK (einem personalisierten Ernährungsplan basierend auf DNA-Tests) und Sport ist Vorsicht geboten: Die wissenschaftliche Basis für DNA-basierte Ernährungsempfehlungen ist schwach. Studien zeigen, dass einzelne Genvarianten (z. B. in PPARA, FADS oder FTO) nur kleine Effekte auf den Nährstoffstoffwechsel haben – und diese lassen sich nicht zuverlässig auf komplexe Sport- oder Diätpläne hochrechnen. Die meisten kommerziellen Tests stufen sich als „personalisiert“ ein, obwohl die Evidenz für echte Leistungssteigerung oder Fettverbrennung durch solche Pläne fehlt. Ohne ärztlich bestätigte Mängel (z. B. via Serum-Ferritin, Vitamin D, B12) sind Supplement-Empfehlungen aus DNA-Tests oft Marketing. Für Sportler sind allgemeine Prinzipien – ausreichend Protein, Kohlenhydrat-Timing, Kalorienbilanz und progressive Belastung – weitaus relevanter als ein SNP-basierter Speiseplan. MY FOODBOOK kann als grobe Orientierung dienen, sollte aber nicht als alleinige Grundlage für Wettkampf- oder Trainingsentscheidungen genutzt werden. Achten Sie darauf, dass die Empfehlungen nicht zu restriktiven Diäten führen, die die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Bei spezifischen Fragen (z. B. Fettstoffwechsel-Varianten) ist eine Beratung durch einen Sportmediziner oder Ernährungsfachmann sinnvoll.

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