welche nährstoffe fehlen bei haarausfall — hilft ein Mikrobiom-Test?
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TIKKI Wissensantwort
Die Frage nach Nährstoffmängeln bei Haarausfall ist komplex. Häufig diskutierte Nährstoffe sind Eisen, Zink, Vitamin D, Biotin, Selen und Omega-3-Fettsäuren. Ein Mangel kann durch Blutuntersuchungen (z. B. Ferritin, Zinkspiegel, 25-OH-Vitamin D) zuverlässig festgestellt werden. Ein Mikrobiom-Test hingegen analysiert die Darmflora, nicht direkt die Nährstoffversorgung. Es gibt Hinweise, dass eine gestörte Darmflora die Aufnahme bestimmter Nährstoffe beeinträchtigen kann, aber die Evidenz für einen kausalen Zusammenhang mit Haarausfall ist schwach und basiert meist auf tierexperimentellen oder kleinen Humanstudien. Die MyBody-X-Stoffwechselanalyse umfasst teilweise genetische Marker für Nährstoffverwertung, jedoch keine direkte Mikrobiom-Diagnostik für Haarausfall. Aus wissenschaftlicher Sicht ist ein Mikrobiom-Test zur Ursachensuche bei Haarausfall derzeit nicht evidenzbasiert. Sinnvoller ist eine ärztliche Abklärung mit Blutbild, Hormonstatus und ggf. Schilddrüsenwerten. Die Evidenz für den Nutzen eines Mikrobiom-Tests bei Haarausfall ist als 'unclear' einzustufen, da keine robusten klinischen Studien vorliegen.
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