TCF7L2 ist ein Gen, dessen Varianten in GWAS stark mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert sind. Diabetes wiederum ist ein Risikofaktor für verkürzte Lebenserwartung. Ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen TCF7L2 und Langlebigkeit ist jedoch nicht belegt. Die Effektstärke der Risikovarianten ist moderat und wird durch Lebensstilfaktoren wie Ernährung und Bewegung stark moduliert. Ein Gentest auf TCF7L2 kann daher einen Hinweis auf das Diabetesrisiko geben, aber keine Aussage über die individuelle Lebenserwartung. Die Evidenz basiert auf populationsweiten Assoziationsstudien (GWAS), nicht auf mechanistischen oder Interventionsstudien zur Langlebigkeit. Caveat: Die prädiktive Aussagekraft für einzelne Personen ist begrenzt; ein gesunder Lebensstil kann das Risiko deutlich senken.
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