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Myths vs Facts: CRP Entzündung und longevity

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Myths vs Facts: CRP Entzündung und longevity

CRP (C-reaktives Protein) ist ein etablierter Marker für systemische Entzündungen. Ein dauerhaft erhöhter CRP-Spiegel (≥2–3 mg/L) wird in epidemiologischen Studien mit beschleunigtem biologischen Altern, kardiovaskulären Erkrankungen und verringerter Lebenserwartung assoziiert. Allerdings ist CRP selbst kein kausaler Faktor für Langlebigkeit – es ist ein Indikator für zugrunde liegende Entzündungsprozesse, die durch Lebensstil, Ernährung, Darmmikrobiom und genetische Faktoren beeinflusst werden. Der Mythos, dass man CRP direkt senken müsse, um länger zu leben, ist irreführend. Stattdessen sollte man die Ursachen chronischer Entzündung angehen: ausreichend Schlaf, Bewegung, entzündungshemmende Ernährung (Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe), Stressreduktion und Vermeidung von Rauchen. Genetische Tests auf CRP-Varianten (z. B. rs1205) haben nur geringe prädiktive Aussagekraft für die individuelle Langlebigkeit. Die Evidenz basiert auf Beobachtungsstudien, nicht auf randomisierten kontrollierten Studien. Ein CRP-Wert im niedrigen Normalbereich ist ein günstiges Zeichen, aber kein Garant für ein langes Leben. Vorsicht vor Marketing, das CRP als alleinigen Longevity-Marker bewirbt.

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