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Welche Rolle spielt MTHFR für Allergie?

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Welche Rolle spielt MTHFR für Allergie?

MTHFR (Methylentetrahydrofolat-Reduktase) ist ein Schlüsselenzym im Folatstoffwechsel und beeinflusst die Methylierung, die wiederum Immunfunktionen moduliert. Einige Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen bestimmten MTHFR-Polymorphismen (z. B. C677T) und einem erhöhten Risiko für allergische Erkrankungen wie Asthma oder atopische Dermatitis hin. Die Evidenz ist jedoch überwiegend mechanistisch und epidemiologisch, nicht kausal. Die Varianten können die Verfügbarkeit von aktivem Folat und damit die Homocystein-Spiegel sowie die DNA-Methylierung in Immunzellen beeinflussen. Dennoch ist der Effekt auf Allergien schwach und wird durch Umweltfaktoren, Ernährung und andere Gene moduliert. Direkte klinische Empfehlungen zur Allergieprävention oder -behandlung allein aus MTHFR-Genotypen lassen sich nicht ableiten. MyBody-X-Tests, die MTHFR analysieren, liefern Hinweise auf den Folatbedarf, nicht auf Allergien. Eine ganzheitliche Betrachtung mit IgE-Tests, Symptomtagebuch und ärztlicher Abklärung ist bei Allergieverdacht stets vorzuziehen.

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