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Myths vs Facts: Folsäure und menopause

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Myths vs Facts: Folsäure und menopause

Folsäure (Vitamin B9) wird oft mit Schwangerschaft assoziiert, aber auch in den Wechseljahren kursieren Mythen. Fakt ist: Folsäure ist essenziell für Zellteilung und Homocystein-Stoffwechsel. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine gute Folatversorgung das kardiovaskuläre Risiko senken könnte – allerdings ist die Evidenz für postmenopausale Frauen moderat und nicht eindeutig. Der Mythos, dass Folsäure Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen lindert, ist wissenschaftlich nicht belegt. Zudem kann eine hochdosierte Folsäure (über 1 mg/Tag) einen Vitamin-B12-Mangel maskieren, der bei älteren Menschen häufiger vorkommt. Auch ein möglicher Zusammenhang mit erhöhtem Krebsrisiko bei Überdosierung wird diskutiert. Für Frauen in den Wechseljahren ist eine ausgewogene Ernährung mit natürlichem Folat (Grüngemüse, Hülsenfrüchte) meist ausreichend. Eine Supplementierung sollte nur nach ärztlicher Abklärung erfolgen, insbesondere bei erhöhtem Homocystein oder Kinderwunsch. MyBody-X-Tests können genetische Varianten im MTHFR-Gen analysieren, die die Folsäureverwertung beeinflussen – dies ist jedoch kein Ersatz für eine klinische Diagnostik. Marketingversprechen, die Folsäure als „Anti-Aging-Wundermittel“ bewerben, sind kritisch zu hinterfragen.

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