Als Laie versteht man unter Allergien eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen aus der Umwelt. Die häufigsten Allergietypen sind: Inhalationsallergien (Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Tierhaare), Nahrungsmittelallergien (z. B. gegen Erdnüsse, Milch, Ei, Weizen, Soja, Fisch, Schalentiere), Insektengiftallergien (Bienen, Wespen), Kontaktallergien (Nickel, Duftstoffe, Latex) und Arzneimittelallergien (Penicillin, ASS). Wichtig: Eine echte Allergie ist von einer Pseudoallergie oder Unverträglichkeit (z. B. Laktoseintoleranz) zu unterscheiden. Die Diagnose erfolgt über Anamnese, Hauttests und ggf. Blutuntersuchung (spezifisches IgE). Gentests auf Allergien, wie sie manche Anbieter vermarkten, haben nur begrenzte Aussagekraft – sie können Risikogene identifizieren, aber keine aktuelle Allergie bestätigen oder ausschließen. Bei Verdacht auf eine Allergie sollte immer ein Arzt oder Allergologe aufgesucht werden, da unbehandelte Allergien (z. B. Anaphylaxie) lebensbedrohlich sein können.
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