Als Elternteil fragen Sie nach Stoffwechseltypen – ein Konzept, das in der Ernährungsberatung oft vereinfacht dargestellt wird. Klassisch unterscheidet man Ektomorphe (schlank, schwer Muskeln aufzubauen), Mesomorphe (athletisch, gute Muskelentwicklung) und Endomorphe (neigen zu mehr Körperfett). Diese Typen sind jedoch keine genetisch festgelegten Kategorien, sondern beschreiben grobe Körperbautendenzen. DNA-Tests wie von MyBody-X können einzelne Genvarianten (z. B. in FTO, PPARG, ADRB2) analysieren, die mit Appetitregulation, Fettverbrennung oder Insulinempfindlichkeit zusammenhängen. Die Effektstärken sind jedoch klein – der Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Schlaf) hat einen weit größeren Einfluss. Für Eltern ist wichtig: Die genetische Veranlagung eines Kindes kann Hinweise geben, aber keine starre Diät vorschreiben. Eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung und regelmäßige Bewegung sind für alle Kinder entscheidend. Lassen Sie sich nicht von Marketingversprechen täuschen – die Wissenschaft hinter personalisierten Diäten auf Basis von Gentests ist noch schwach. Evidenz: mixed.
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