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Evidenz-Check: FUT2 im Kontext von Sport

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Evidenz-Check: FUT2 im Kontext von Sport

Das FUT2-Gen kodiert für eine Fucosyltransferase, die die Sekretion von ABO-Blutgruppenantigenen in Körperflüssigkeiten steuert („Secretor-Status“). Im Sportkontext gibt es keine direkten Studien, die FUT2-Varianten mit Leistung oder Regeneration verbinden. Allerdings zeigen Assoziationen zu Vitamin-B12-Spiegeln (über die Absorption) und zur Darmmikrobiom-Zusammensetzung indirekte Relevanz: Ein ungünstiges Mikrobiom oder B12-Mangel könnten Energiehaushalt und Erholung beeinträchtigen. Die Evidenz ist rein mechanistisch – es fehlen sportartspezifische Humanstudien. Ein Gentest auf FUT2 liefert daher keine handlungsrelevanten Empfehlungen für Training oder Ernährung. Die Effektgrößen sind klein, und Lebensstilfaktoren dominieren. Vorsicht vor überzogenen Marketingversprechen.

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