wie hoch darf der crp wert sein — welche Ernährung hilft?
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TIKKI Wissensantwort
Der CRP-Wert (C-reaktives Protein) wird in mg/L gemessen. Für die Beurteilung des kardiovaskulären Risikos gelten folgende Richtwerte: <1 mg/L = niedriges Risiko, 1–3 mg/L = mittleres Risiko, >3 mg/L = hohes Risiko. Werte über 10 mg/L deuten meist auf eine akute Infektion oder Entzündung hin. Die Ernährung kann den CRP-Spiegel signifikant beeinflussen. Eine mediterrane Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Nüssen, Olivenöl und Fisch wirkt entzündungshemmend. Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Leinöl, Walnüssen, fettem Fisch) senken CRP ebenso wie Ballaststoffe und Polyphenole aus Beeren, Kurkuma und grünem Tee. Vermeiden sollte man stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker, Transfette und übermäßigen Alkohol. Wichtig: CRP ist ein unspezifischer Marker – erhöhte Werte können auch durch Schlafmangel, Stress, Rauchen oder Übergewicht bedingt sein. Ein Gentest auf CRP-Varianten (z. B. rs1205) kann erklären, warum manche Menschen von Natur aus höhere Basiswerte haben, ändert aber nichts an der Empfehlung. Die Evidenz für den Einfluss der Ernährung auf CRP ist stark (human-strong), dennoch sollte CRP nie isoliert betrachtet werden – ärztliche Abklärung ist bei dauerhaft erhöhten Werten nötig.
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