Die vorliegenden Informationen enthalten keine direkten Belege zur Rolle von VKORC1 für die Darmgesundheit. VKORC1 kodiert für die Vitamin-K-Epoxid-Reduktase, ein Schlüsselenzym im Vitamin-K-Zyklus. Vitamin K ist nicht nur für die Blutgerinnung, sondern auch für die Knochengesundheit und möglicherweise für die Darmbarriere relevant – jedoch fehlen spezifische Studien, die eine direkte Verbindung zwischen VKORC1-Varianten und Darmgesundheit beim Menschen belegen. Die bekannten Assoziationen (z. B. mit Warfarin-Dosierung) sind pharmakogenetischer Natur und nicht auf gastrointestinale Funktionen ausgerichtet. Ein DNA-Test auf VKORC1 kann daher keine Aussage über Darmgesundheit treffen. Die Evidenz ist als ‚mechanistisch/unclear‘ einzustufen. Verbraucher sollten skeptisch sein gegenüber Behauptungen, die VKORC1 mit Darmwohlbefinden verknüpfen, da dies nicht durch robuste klinische Daten gestützt wird.
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