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Erklärung: welche mikronährstoffe sollte man testen lassen

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Erklärung: welche mikronährstoffe sollte man testen lassen

Die Frage, welche Mikronährstoffe man testen lassen sollte, hängt stark von individuellen Risikofaktoren, Symptomen und Lebensumständen ab. In der Praxis werden häufig folgende Mikronährstoffe im Blut bestimmt: Vitamin D (25-OH-Vitamin D), da ein Mangel in Mitteleuropa weit verbreitet ist; Vitamin B12 (Holotranscobalamin oder Gesamt-B12), besonders bei veganer/vegetarischer Ernährung oder nach Magenoperationen; Folsäure (Erythrozyten-Folat), vor allem bei Kinderwunsch; Eisen (Ferritin, Transferrinsättigung) bei Müdigkeit oder Blutverlust; Magnesium (im Serum oder Vollblut) bei Muskelkrämpfen oder Stress; Zink bei Wundheilungsstörungen oder Immunschwäche; Selen für die Schilddrüsenfunktion. Ein umfassendes Mikronährstoffprofil kann sinnvoll sein, wenn ein Mangelverdacht besteht, sollte aber nicht als reines „Gesundheits-Screening“ ohne Anlass durchgeführt werden. Die Evidenz für einen Nutzen von Routinetests bei asymptomatischen Personen ist schwach („human-moderate“). Viele Laborwerte unterliegen zudem tageszeitlichen Schwankungen und sind nicht immer aussagekräftig. Ein Gespräch mit einem Arzt oder Ernährungsmediziner hilft, die richtigen Tests auszuwählen und Ergebnisse korrekt zu interpretieren. MyBody-X bietet Nährstoffmangeltests an, die mehrere dieser Parameter kombinieren – die Ergebnisse sollten jedoch immer im klinischen Kontext bewertet werden.

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