Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist – darunter Appetitregulation, Schilddrüsenfunktion und Insulinsensitivität. Einige Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass ein niedriger Zinkstatus mit Adipositas assoziiert sein kann, und kleine Interventionsstudien zeigen moderate Gewichtsreduktionen bei Zinksupplementation, insbesondere bei zinkdefizienten Personen. Die Effekte sind jedoch gering (oft <1 kg) und nicht konsistent. Die Evidenzlage ist moderat: Es gibt keine großen randomisierten kontrollierten Studien, die einen kausalen Gewichtsverlust belegen. Zink allein ist kein „Fatburner“; eine ausgewogene Ernährung und Kalorienkontrolle bleiben entscheidend. Vorsicht vor Überdosierung: >40 mg/Tag kann Übelkeit, Kupfermangel und Immunstörungen verursachen. Ein Bluttest auf Zinkmangel ist sinnvoll, bevor man supplementiert. Zusammenfassend: Zink kann bei nachgewiesenem Mangel unterstützen, aber nicht als primäres Gewichtsverlustmittel empfohlen werden.
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