wieviel magnesium um cortisol zu senken — was ist evidenzbasiert?
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TIKKI Wissensantwort
Die Frage nach der optimalen Magnesiumdosis zur Cortisolsenkung ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Es gibt Hinweise aus kleinen Humanstudien, dass Magnesium (z. B. 300–400 mg/Tag als Magnesiumglycinat oder -citrat) bei chronischem Stress oder Schlafmangel den Cortisolspiegel moderat senken kann. Die Effekte sind jedoch individuell und hängen vom Ausgangsstatus ab – bei normalen Spiegeln ist keine Senkung zu erwarten. Wichtig: Die Evidenz ist überwiegend mechanistisch (Magnesium moduliert die HPA-Achse) und basiert auf Beobachtungsstudien, nicht auf großen randomisierten kontrollierten Studien. Eine Blutanalyse (z. B. Magnesium im Serum oder Vollblut) ist vor Supplementierung sinnvoll, da eine Überdosierung (v. a. bei Niereninsuffizienz) riskant sein kann. Die bereitgestellten Kontextdokumente enthalten keine spezifischen Angaben zu Magnesium und Cortisol. Daher bleibt die Antwort vorsichtig: Magnesium kann als Teil eines ganzheitlichen Stressmanagements hilfreich sein, aber eine alleinige Supplementierung zur Cortisolsenkung ist nicht evidenzbasiert.
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