Triglyceride sind Blutfette, deren erhöhte Werte (Hypertriglyzeridämie) ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Pankreatitis darstellen. Die Normalwerte liegen nüchtern unter 150 mg/dl (1,7 mmol/l). Werte zwischen 150 und 199 mg/dl gelten als grenzwertig, ab 200 mg/dl als erhöht, ab 500 mg/dl als stark erhöht. Ursachen sind oft Übergewicht, hoher Zuckerkonsum, Alkohol, Bewegungsmangel oder genetische Faktoren. Auch Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes oder bestimmte Medikamente können Triglyceride steigen lassen. Lebensstiländerungen (Gewichtsreduktion, Bewegung, mediterrane Ernährung, Omega-3-Fettsäuren) senken die Werte meist deutlich. Medikamente wie Fibrate oder hochdosierte Omega-3-Präparate kommen bei sehr hohen Werten zum Einsatz. Ein Gentest auf Triglycerid-Veranlagung (z. B. APOA5, LPL) kann Hinweise geben, ersetzt aber keine ärztliche Diagnostik. Die MyBody-X DNA-Tests liefern keine medizinische Diagnose, sondern dienen der Lifestyle-Orientierung. Bei auffälligen Werten immer ärztlich abklären lassen.
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