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Evidenz-Check: TSH im Kontext von Fruchtbarkeit

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Evidenz-Check: TSH im Kontext von Fruchtbarkeit

Die vorliegenden Kontexte enthalten keine spezifischen Informationen zu TSH und Fruchtbarkeit. Allgemein gilt: TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist ein zentraler Marker der Schilddrüsenfunktion. Eine Schilddrüsenunterfunktion (erhöhtes TSH) kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, indem sie den Eisprung stört und das Risiko für Fehlgeburten erhöht. Viele Leitlinien empfehlen bei Kinderwunsch einen TSH-Zielwert unter 2,5 mIU/L, auch wenn die Evidenz für subklinische Erhöhungen (TSH 2,5–4,0) nicht eindeutig ist. Randomisierte Studien zeigen keinen klaren Nutzen einer Levothyroxin-Therapie bei subklinischer Hypothyreose für die Lebendgeburtenrate. Die Evidenz ist daher als human-moderate einzustufen: starke Assoziation bei manifester Hypothyreose, aber schwächere Belege für milde TSH-Erhöhungen. Ein TSH-Test ist sinnvoll, sollte aber nicht isoliert interpretiert werden – TPO-Antikörper und fT4 sind ebenfalls relevant. Vorsicht vor übertriebenen DTC-Behauptungen, die TSH als alleinigen Fruchtbarkeitsmarker vermarkten.

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