Die Beziehung zwischen freiem Thyroxin (FT4) und den Wechseljahren ist komplex und nicht vollständig geklärt. Während der Menopause sinkt der Östrogenspiegel, was die Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse beeinflussen kann. Einige Studien zeigen, dass FT4-Spiegel in der Perimenopause leicht ansteigen können, während andere einen Abfall oder keine signifikante Veränderung beobachten. Zudem können Schilddrüsenautoimmunerkrankungen (z. B. Hashimoto) in dieser Lebensphase häufiger auftreten oder sich verschlechtern, was die FT4-Werte zusätzlich beeinflusst. Die Symptome von Schilddrüsenfunktionsstörungen (Müdigkeit, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen) überschneiden sich stark mit typischen Menopausebeschwerden, was die Diagnose erschwert. Wichtig: Ein MyBody-X DNA-Test kann keine Schilddrüsenfunktion messen oder eine Menopause diagnostizieren. Für eine individuelle Bewertung sind Blutwerte (TSH, FT4, FT3, Antikörper) und eine ärztliche Abklärung notwendig. Die Evidenzlage ist moderat und basiert auf Beobachtungsstudien; es gibt keine eindeutigen kausalen Mechanismen.
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