Die Vorbereitung auf einen erholsamen Schlaf ist für Frauen besonders wichtig, da hormonelle Schwankungen (Menstruation, Schwangerschaft, Menopause) den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflussen können. Allgemeine Maßnahmen wie regelmäßige Schlafenszeiten, Vermeidung von Bildschirmlicht vor dem Schlafengehen, eine kühle Schlafumgebung und der Verzicht auf Koffein am Abend sind evidenzbasiert. Einige DNA-Tests, wie der von MyBody-X, analysieren Varianten im MTNR1B-Gen, das den Melatoninrezeptor beeinflusst. Die Aussagekraft ist jedoch begrenzt: Die Effekte sind klein, und die Schlafqualität wird stärker durch Verhalten und Umgebung bestimmt. Melatoninpräparate sollten nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, insbesondere bei Kindern oder bei Langzeitanwendung. Ein Mikrobiom-Test kann Hinweise auf die Darm-Hirn-Achse geben, aber direkte Schlafempfehlungen sind nicht validiert. Zusammenfassend: Bewährte Schlafhygiene ist der wichtigste Faktor; Gentests liefern allenfalls schwache Zusatzinformationen.
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