welche blutwerte bei erschöpfung — was kann man selbst tun?
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TIKKI Wissensantwort
Bei Erschöpfung sind die wichtigsten Blutwerte: großes Blutbild (Hämoglobin, MCV, MCH) zum Ausschluss einer Anämie, Ferritin (Eisenstatus), Vitamin B12, Folsäure, Vitamin D, TSH (Schilddrüse) sowie ggf. Entzündungsmarker wie CRP. Ein DNA-Test auf ‚Erschöpfungsgene‘ ist nicht evidenzbasiert – die Effekte einzelner SNPs (z. B. in MTHFR, VDR) sind zu klein, um eine klinische Handlungsempfehlung zu geben. Was Sie selbst tun können: Schlafhygiene verbessern (regelmäßige Bettzeiten, kein Bildschirm vor dem Schlaf), Stress reduzieren (z. B. Achtsamkeit, Bewegung), ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Vollkorn und Protein, sowie moderate Bewegung an der frischen Luft. Bei anhaltender Erschöpfung (> 2 Wochen) ist ein Arztbesuch mit Blutabnahme sinnvoll. Caveat: Ferritin kann auch bei Entzündungen erhöht sein – nicht vorschnell supplementieren. Die Evidenz für Selbsthilfe ist moderat, für DNA-Tests schwach.
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