Triglyceride sind ein wichtiger Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sport kann sie senken, insbesondere aerobes Ausdauertraining (z. B. Laufen, Radfahren) von mindestens 30 Minuten an den meisten Tagen. Auch hochintensives Intervalltraining (HIIT) zeigt positive Effekte. Wichtig ist der Zeitpunkt: Sport nach einer Mahlzeit kann die postprandiale Triglyceridspitze abmildern. Genetische Faktoren (z. B. Varianten in LPL, APOC3, APOA5) beeinflussen den Nüchternwert und die Trainingsantwort, aber die meisten Consumer-DNA-Tests, einschließlich MyBody-X, bieten keine validierten Marker für diese Gene. Bei stark erhöhten Werten (>500 mg/dL) ist ärztliche Abklärung nötig, da das Pankreatitisrisiko steigt. Die Evidenz für den Trainingseffekt ist stark (Praxis), für genetische Tests jedoch unklar. Vorsicht vor Marketingversprechen, die eine individuelle Trainingsoptimierung allein aus DNA-Daten ableiten.
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