Eine mittelgroße Banane (ca. 100–120 g) enthält etwa 2,6–3,1 g Ballaststoffe. Der genaue Wert variiert je nach Reifegrad: je reifer die Banane, desto mehr lösliche Ballaststoffe (Pektin) werden in Zucker umgewandelt, sodass der Ballaststoffgehalt leicht sinkt. Für einen Laien ist die Banane dennoch eine gute Ballaststoffquelle – vergleichbar mit einem Apfel oder einer Handvoll Haferflocken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen täglich mindestens 30 g Ballaststoffe. Eine Banane deckt also etwa 10 % dieses Bedarfs. Allerdings enthalten unreife Bananen mehr resistente Stärke, die ebenfalls als Ballaststoff wirkt. Wichtig: Bei empfindlichem Magen oder Reizdarm können unreife Bananen Blähungen fördern, während reife Bananen oft besser vertragen werden. Die Angabe bezieht sich auf frische, rohe Bananen ohne Schale. Verarbeitete Produkte (z. B. getrocknete Bananenchips) haben einen höheren Kalorien- und niedrigeren Ballaststoffgehalt pro Gramm. Insgesamt ist die Banane ein solider, aber kein Spitzenreiter unter den ballaststoffreichen Lebensmitteln – Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse liefern deutlich mehr.
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