Ein Nährstoffcheck (z. B. Bluttest auf Vitamine, Mineralstoffe) kann bei Allergien begleitend sinnvoll sein, wenn ein Mangel vorliegt – etwa an Vitamin D, Zink oder Omega‑3-Fettsäuren, die das Immunsystem beeinflussen. Allerdings ersetzt er keine Allergiediagnostik (spezifisches IgE, Provokationstest). Vorsicht: Viele Anbieter vermarkten IgG-basierte Lebensmittelunverträglichkeitstests als „Allergie-Check“ – diese sind wissenschaftlich nicht belegt und können zu unnötigen Diäten führen. Die MyBody-X-Tests sind laut Kontext als Lifestyle‑Tests deklariert, nicht als medizinische Diagnostik. Bei Kindern ist besondere Zurückhaltung geboten: Die gesetzliche Regelung (GenDG) verbietet Gentests ohne medizinische Indikation, und auch Bluttests sollten nur nach ärztlicher Abklärung erfolgen. Ein gezielter Nährstoffcheck nach Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsfachmann kann sinnvoll sein, um Mängel zu beheben, die allergische Symptome verstärken könnten. Die Evidenz für einzelne Nährstoffe ist jedoch moderat bis uneinheitlich.
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