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Häufige Fehler bei TSH Basis

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Häufige Fehler bei TSH Basis

Häufige Fehler bei der TSH-Basisbestimmung sind vor allem präanalytische und interpretatorische Fallstricke. Dazu zählen: 1) **Tageszeit**: TSH unterliegt einer zirkadianen Rhythmik mit Höchstwerten nachts und niedrigeren Werten am Nachmittag – eine morgendliche Nüchternblutabnahme ist Standard. 2) **Nahrungsaufnahme**: Fettreiche Mahlzeiten können die TSH-Sekretion kurzfristig beeinflussen; ideal ist nüchtern. 3) **Biotin**: Hochdosiertes Biotin (oft in Haar-/Nahrungsergänzungen) stört viele Immunoassays und führt zu falsch niedrigen TSH-Werten. 4) **Medikamente**: Schilddrüsenhormone, Glukokortikoide, Dopamin, Metformin u. a. verändern TSH. 5) **Akute Erkrankungen**: Nicht-thyreoidale Erkrankungen („euthyroid sick syndrome“) können TSH vorübergehend supprimieren oder erhöhen. 6) **Alter und Schwangerschaft**: TSH-Referenzbereiche variieren; bei älteren Menschen und in der Schwangerschaft gelten andere Normwerte. 7) **Einzelwert vs. Verlauf**: Eine einzelne TSH-Messung reicht nicht für eine Diagnose – Verlaufskontrollen und ggf. fT3/fT4 sind nötig. Diese Fehler führen zu Fehlinterpretationen und unnötigen Behandlungen. Die Evidenz stammt aus der klinischen Praxis und Leitlinien; die bereitgestellten Kontexte enthalten keine spezifischen TSH-Informationen.

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