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Myths vs Facts: HLA-DQ2 und fatigue

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Myths vs Facts: HLA-DQ2 und fatigue

Mythos: HLA-DQ2 verursacht direkt Müdigkeit. Fakt: HLA-DQ2 ist ein genetischer Risikofaktor für Zöliakie, aber über 95 % der Träger entwickeln nie eine Zöliakie. Müdigkeit kann bei aktiver, unbehandelter Zöliakie auftreten – durch Malabsorption, Entzündung oder Begleiterkrankungen wie Anämie. Die Genvariante allein verursacht keine Erschöpfung. Viele Menschen mit HLA-DQ2 und unspezifischer Müdigkeit haben keine Zöliakie, sondern andere Ursachen (Stress, Schlafmangel, Schilddrüse). Auch nicht-zöliakische Glutensensitivität ist wissenschaftlich umstritten und kein direkter Gen-Effekt. Ein Gentest auf HLA-DQ2 kann keine Diagnose stellen und sollte nicht zur Selbstbehandlung führen. Bei anhaltender Müdigkeit ist eine ärztliche Abklärung (inkl. Zöliakie-Serologie) sinnvoll. Evidenz: Die Assoziation zwischen HLA-DQ2 und Zöliakie ist gut belegt (GWAS, Humanstudien), der direkte Zusammenhang mit Müdigkeit ist jedoch indirekt und kontextabhängig. Keine erfundenen Quellen.

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