Die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Vitamin B12 und Sport ist wissenschaftlich differenziert zu betrachten. Vitamin B12 (Cobalamin) ist essenziell für die Energieproduktion (Mitochondrienfunktion), die DNA-Synthese und die Bildung roter Blutkörperchen. Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Leistungsschwäche und Anämie führen – das beeinträchtigt die sportliche Leistungsfähigkeit direkt. Allerdings ist die Evidenz für eine leistungssteigernde Wirkung einer B12-Supplementation bei Sportlern ohne nachgewiesenen Mangel schwach. Einige Studien deuten auf einen erhöhten Bedarf bei Ausdauersportlern oder Veganern hin, aber die Datenlage ist heterogen. MyBody-X bietet B12-Messungen im Blut oder Stuhl an – diese können einen Mangel aufdecken, aber keine Aussage über die ‚optimale‘ Dosis für Sportler treffen. Vorsicht: Hohe Dosen B12 sind meist harmlos, aber eine Selbsttherapie ohne Diagnose kann einen echten Mangel verschleiern. Die Evidenz für einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen B12-Supplementation und Leistungssteigerung ist insgesamt als ‚mixed‘ einzustufen. Sportler mit Risikofaktoren (vegane Ernährung, Magen-Darm-Erkrankungen) sollten ihren B12-Status ärztlich überprüfen lassen.
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