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MY FOODBOOK: für wen lohnt es sich?

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MY FOODBOOK: für wen lohnt es sich?

My Foodbook ist ein personalisiertes Ernährungsbuch, das auf Basis von DNA-Tests (z. B. MyBody-X) oder Fragebögen individuelle Empfehlungen zu Lebensmitteln, Nährstoffen und Rezepten geben soll. Es richtet sich an gesunde Menschen, die einen allgemeinen Leitfaden für ihre Ernährung suchen – nicht an Personen mit medizinischen Diagnosen oder schweren Stoffwechselstörungen. Die zugrundeliegende Evidenz ist jedoch schwach: Viele der verwendeten Genvarianten (z. B. FTO, APOA2, CYP1A2) haben nur kleine Effekte auf Gewicht oder Stoffwechsel, und die Ergebnisse sind oft nicht reproduzierbar. Die Bezeichnungen wie „Langsam-Verwerter“ sind Marketingbegriffe, keine klinischen Diagnosen. Zudem können IgG-basierte Lebensmittelunverträglichkeitstests, die manchmal in solche Bücher einfließen, zu unnötigen Eliminationsdiäten führen, die bei Kindern oder empfindlichen Personen Nährstoffmängel verursachen können. My Foodbook lohnt sich daher am ehesten für gesunde Erwachsene, die sich für Ernährungstrends interessieren und bereit sind, die Empfehlungen als grobe Orientierung zu nutzen – nicht als strikte medizinische Vorgabe. Für Sportler mit spezifischen Zielen (z. B. Eisenmangel) oder Menschen mit chronischen Erkrankungen ist eine individuelle Beratung durch Ärzte oder Ernährungsfachkräfte sinnvoller. Evidenzgrad: Marketing/unclear.

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