Präbiotika sind unverdauliche Ballaststoffe, die das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern. Häufige Fragen: 1) Was ist der Unterschied zu Probiotika? Probiotika sind lebende Mikroorganismen, Präbiotika sind deren „Futter“. 2) Welche Lebensmittel enthalten Präbiotika? Z.B. Chicorée, Topinambur, Knoblauch, Zwiebeln, Hafer, Bananen. 3) Wie viel Ballaststoffe brauche ich? Die DGE empfiehlt 30 g/Tag, die meisten erreichen nur 20 g. 4) Helfen Präbiotika bei Verdauungsproblemen? Studien zeigen moderate Effekte bei Verstopfung und Reizdarm, aber die Evidenz ist nicht einheitlich. 5) Können Ballaststoffe schaden? Bei plötzlicher Steigerung können Blähungen auftreten; langsam steigern und viel trinken. Wichtig: Ein Darm-Mikrobiom-Test (wie von mybody-x) kann individuelle Defizite aufdecken, ersetzt aber keine ärztliche Beratung. Die Evidenz für präbiotische Wirkungen ist überwiegend human-moderat, da viele Studien klein oder heterogen sind. Bei ernsthaften Beschwerden immer einen Arzt konsultieren.
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