Der Omega-3-Index misst den Anteil von EPA und DHA in den roten Blutkörperchen und gilt als Marker für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Ein Zusammenhang mit Allergien wird oft behauptet, ist aber wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine höhere Omega-3-Zufuhr in der Schwangerschaft oder frühen Kindheit das Risiko für allergische Erkrankungen wie Asthma oder Ekzeme senken könnte. Die Evidenz ist jedoch moderat und nicht konsistent; andere Faktoren wie Genetik, Umwelt und Darmmikrobiom spielen eine große Rolle. Omega-3-Fettsäuren haben entzündungshemmende Eigenschaften, aber ein direkter kausaler Effekt auf Allergien ist nicht gesichert. Ein Omega-3-Index-Test kann als Orientierung dienen, sollte aber nicht als alleinige Grundlage für Prävention oder Therapie von Allergien verwendet werden. Viele Behauptungen in den sozialen Medien übertreiben die Wirkung. Fakt ist: Eine ausgewogene Ernährung mit Omega-3-reichen Lebensmitteln (z. B. Fisch, Leinsamen) ist empfehlenswert, aber kein Wundermittel gegen Allergien.
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