Studien zu Triglycerid-Laborwerten zeigen, dass erhöhte Nüchtern-Triglyceride ein unabhängiger Risikomarker für kardiovaskuläre Ereignisse sind, insbesondere in Kombination mit niedrigem HDL-Cholesterin. Die Evidenz stammt aus großen prospektiven Kohorten (z. B. Framingham, PROCAM) und Metaanalysen. Genetische Faktoren (z. B. Varianten in LPL, APOA5, APOC3) beeinflussen die Triglyceridspiegel moderat, aber der Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Alkohol, Gewicht) hat einen stärkeren Effekt. MyBody-X-DNA-Tests können einzelne Risikovarianten identifizieren, jedoch ist die klinische Vorhersagekraft gering – die Triglycerid-Messung im Blut bleibt der Goldstandard. Caveat: Einzelne SNP-Befunde sollten nicht überinterpretiert werden; die Triglycerid-Werte sind multifaktoriell. Die Studienlage ist solide (human-moderate), aber die Übertragbarkeit von genetischen Risikoscores auf den Einzelfall ist begrenzt.
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